15.04.2002 | Medienmitteilung

Die EVP gewinnt das zusätzliche Mandat

Renzo Ruf. Erstmals hat die EVP in den beiden Amtsbezirken Aarberg und Büren einen Sitz gewonnen. Ansonsten gibt es im Wahlkreisverband keine Veränderungen.   Die Evangelische Volkspartei (EVP) ist die grosse Siegerin der Grossratswahlen in den Amtsbezirken Aarberg und Büren. Der kleinen, nur in der Gemeinde Lyss politisch verankerten Partei ist es dank einer Listenverbindung mit der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) erstmals gelungen, im Wahlkreisverband Seeland-Ost ein Mandat zu erringen.

Ins Kantonsparlament zieht Margrit Staub-Lerch ein, die bis zu ihrer Nicht-Wiederwahl im vergangenen Herbst fünf Jahre lang im Lysser Gemeindeparlament politisierte. Sie sei «sehr glücklich» über diese Wahl, sagte Staub gestern. Den Erfolg der EVP schreibe sie vor allem der guten Kampagne ihrer Partei zu. «Wir haben versucht, in persönlichen Kontakt mit den Wählerinnen und Wählern zu treten.»

 

Der Sitzgewinn der EVPgeht auf Kosten keiner anderen Partei - vielmehr hat sich die Partei den im Amt Aarberg neu vergebenen siebten Sitz geangelt. Alle anderen Parteien - die SVP (5), die SP(3), die FDP (2) und die Grüne Freie Liste (1) - haben ihren Besitzstand gewahrt. Auch gab es innerhalb der beiden Amtsbezirken keine Sitzverschiebungen. Allerdings hat die SPBüren ihre zwei Mandate nur dank der SPAarberg halten können - der Sitz der Aarberger Genossen «wanderte» aufgrund des Wahlsystems ins Bürenamt und sicherte SP-Kantonalpräsident Ruedi Käser die Wiederwahl.

Bund vom 15. April 2002